geschrieben von Verena Karle
Mitte April war es endlich wieder so weit: Eine große Gruppe unserer aktiven Musikerinnen und Musiker sowie Freunde des Vereins machte sich auf den Weg nach Galtür, um gemeinsam ein paar sportliche Tage im Schnee zu verbringen.
Während ein kleiner Teil der Crew bereits am Donnerstagabend anreiste, stießen ein paar am Freitagmorgen direkt an der Gondelstation dazu. Um den Wochentag voll auszunutzen, starteten wir in Ischgl auf verhältnismäßig leeren Pisten. Das Wetter zeigte sich jedoch durchwachsen: Ein Mix aus Wolken, Schnee und Regen forderte uns alles ab. Da der Gipfellift wegen des starken Windes sogar den Betrieb einstellen musste, wurde das geplante Feierabend-Gipfelbier kurzerhand in die Padorama-Gaststätte hinein verlegt. Zurück im Hotel bei unserer Sabine stand erst einmal „Trockenlegen“ auf dem Plan, wobei direkt fachmännisch die neuesten Tipps zur Imprägnierung der Sportbekleidung ausgetauscht wurden. In der Sauna und an der Bar wurde es aber schnell wieder kuschelig warm und alle freuten sich auf das hervorragende Essen von Dietmar. Die Anstrengungen des Wetters steckten jedoch in den Knochen, sodass es recht früh ins Bett ging, um Kraft für den Samstag zu sammeln. Denn die Prognose für Samstag versprach acht Sonnenstunden.
Und tatsächlich: Schon beim Frühstück blinzelte die Sonne durchs Fenster. Bestens gelaunt und in wieder trockener Kleidung ging es noch einmal nach Ischgl. Wo am Vortag kaum Sicht war, konnte nun bei Kaiserwetter ordentlich Gas gegeben werden. Auch wenn die Pisten gegen Mittag sulzig wurden, fanden sich immer wieder fahrerische Leckerbissen. Endlich konnte auch das Weizen in der Sonne genossen werden! Da bekanntlich viele Wege ins Tal führen, teilte sich die Gruppe am Nachmittag auf: Während die einen noch einen Absacker an der „Padorama“ genossen, wurde es für andere sportlich, um rechtzeitig die Kurve zur obligatorischen Talabfahrt zu bekommen. Perfektes Timing: Die gesamte Ski-Crew traf sich zwischen Schatzi-Bar und Gondelausgang wieder. Nach einem Abstecher in Nickis Stadel oder einem Bierchen in der Sonne auf dem Billa-Parkplatz ging es mit dem Skibus zurück zu Sabine. Dort schmeckte der wohlverdiente Aperol heute sogar draußen, bevor wir uns beim Abendessen wieder verwöhnen ließen und zur Feier des Tages noch zünftig mit den Instrumenten aufspielten.
Am Sonntag wurde beim Frühstück lange beratschlagt, denn man wollte zumindest einmal auch in Galtür fahren und nebenbei beim Saisonabschlussevent vorbeischauen. Die warmen Temperaturen und das wechselhafte Wetter führten am Berg dann zu ganz unterschiedlichen Taktiken: Die einen genossen ausgiebige Einkehrschwünge bei Kaffee und Musik auf den Hütten, andere testeten jede Piste auf der Suche nach dem „Highlight des Tages“. Ein Teil der Truppe machte früher Feierabend zum Bummeln durch Galtür (wobei der Ausverkauf leider nichts Passendes hergab) oder genoss die leere Sauna. Der Nachmittag bot Zeit zum Faulenzen, Quatschen und gemütlichen „Verhocken“. Am Abend zog es dann nur noch drei ganz Standhafte zum Abschluss in Tommys Garage.
Der Montag startete gemütlich bei Frühstück und Kaffee, doch der Blick auf die Wetterkarten und Webcams machte die Lage nicht besser. So beschloss die gesamte Truppe nach diesen schönen und unfallfreien Tagen, lieber zeitig die Heimreise anzutreten – denn wie man in Schwaben weiß: „Drhoim gäbs ja au no gnug zom doa“. Nachdem alle gesund, munter und beseelt von den schönen Tagen wieder zuhause angekommen sind, bleibt nur eines zu sagen: Ein herzliches Dankeschön an Wolfi für die tolle Organisation! Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr. (vk)



